Veranstaltungskalender der Regionalgruppe Stuttgart

Ort: Gemeindezentrum der Ev. Dietrich-Bonhoeffer Gemeinde
Stuttgart-Weilimdorf, 70499 Stuttgart, Wormser Straße 23

In den kommenden Herbst- und Wintermonaten veranstalten wir drei Abende über das theologische Thema

Christlicher Glaube in unserer Zeit

Von Gott zu reden, das hat seine Selbstverständlichkeit verloren. Wir sind heute in einer Situation, wo wir ganz neu buchstabieren müssen: Was ist das eigentlich, Gott? Das "Reden von Gott" kann sich verändern und entwickeln. So wie sich auch die Beziehung der abendländischen Menschen zu Jesus von Nazareth im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Wir laden Sie herzlich zu diesen Vortrags- und Diskussionsabenden ins Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum ein:

Montag, 22.10.2018, 19:30 Uhr
WAS GLAUBEN WIR WIRKLICH? - Von Gott reden heute. Aber wie?
Vortrag von Pfarrer i. R. Christian Horn, Schwäbisch Hall

Mittwoch, 31.10.2018, 19:30 Uhr
WAS GLAUBEN WIR WIRKLICH? - Wer war Jesus und wer ist Jesus heute für uns?
Vortrag von Pfarrer i. R. Christian Horn, Schwäbisch Hall



Montag, 28. Januar 2019, 19:00 Uhr

WAS KÖNNEN MODERNE MENSCHEN HEUTE NOCH GLAUBEN?

Podiumsgespräch mit
Anne Strotmann, Redakteurin bei Publik Forum www.publik-forum.de
Prof. Dr. Hermann Häring (katholische Theologie, Tübingen) https://www.hjhaering.de/
Moderation: Pfarrer i. R. Christian Horn, Schwäbisch Hall

Lange gab der christliche Glaube zahllosen Menschen Orientierung für ihr Leben. Im Glauben fanden sie Sicherheit und Hoffnung. Doch diese Gewissheit ist heute verflogen, mancher Glaubenssatz erscheint unhaltbar, vieles ist unverständlich geworden und wirft Fragen auf:

Was sagen christliche Glaubensinhalte wie Erlösung durch Kreuzestod, Auferstehung und Letztes Gericht den modernen und weltoffenen Menschen von heute? Welche Bedeutung gewinnt ein moderner christlicher Glaube in unserer heutigen Welt des immer schnelleren Wandels durch technischen Fortschritt, Digitalisierung und neue wissenschaftliche Erkenntnisse, ein Wandel, der zugleich Ursache wachsender Ängste ist?

Dietrich Bonhoeffer sagte, Kirche sei nur Kirche, wenn sie für andere da ist. Reicht dieser Maßstab für ein christliches Leben heute aus? Was sind die Konsequenzen daraus für unsere Gemeinden und Kirchen?


Sonntag, 10. März 2019, 17.00 Uhr

Bis in unsere Tage –
Kein Wissen ohne Glauben – Über das Leben von Matthias Claudius

Gastpiel des Wortkino Stuttgart
ein Programm von Hans Rasch und Norbert Eilts

Eintritt: 9,00 €
Anmeldung und Kartenvorverkauf bei Pfarramt unter Enable JavaScript to view protected content.

Matthias Claudius, dem Dichter des Liedes „Der Mond ist aufgegangen“, zum 200. Todestag

Der Dichter eines der bekanntesten deutschen Volkslieder „Der Mond ist aufgegangen“ war und ist der Dichter des Himmels und der Erde, der Gestirne, des Lebens, des Todes, der Freude und der Trauer: die große Schau - das war seine Sache, für Kleinkram hatte er wenig übrig.

Matthias Claudius spielte Violoncello, Klavier und Orgel. Er beherrschte sieben Sprachen und besaß umfassende Kenntnisse in Geschichte und Literatur. Schreibend trat er in einer Vielfalt von Rollen auf: als Pastorensohn, Journalist, Naturfreund, Familienvater, Spaßvogel, Dichter, Denker, Theologe, Christ, Briefeschreiber, Kritiker, Rezensent, Übersetzer, Weggefährte und Freimaurer. Als Redakteur gehörte er zu den Begründern des modernen Journalismus. Arthur Schopenhauer, Søren Kierkegaard, Immanuel Kant, Joseph von Eichendorff, Kurt Tucholsky und Johann Gottfried Herder schätzen ihn. Karl Kraus nannte ihn den „allergrößten deutschen Dichter“. „Wir haben, von Johann Peter Hebel abgesehen, keinen zweiten Autor dieser Art in der deutschen Sprache“ (Wolfgang Frühwald).

Die intermediale Präsentation widmet sich dem Zeitgenossen Goethes, Schillers, Lessings, Haydns, Mozarts und Beethovens, dessen schmucklose Dichtung bis heute überzeugt.


20. Mai 2019, 19.30 Uhr

Wie überzeugen Populisten? – Warum sind Menschen dafür anfällig?

Mit Philipp Kohler, Arbeitsstelle für Weltanschauungsfragen der Evangelischen Landeskirche Württemberg

Eintritt frei

Eine Analyse der Methoden anhand von Beispielen populistischer Reden klärt auf, woher deren Überzeugungskraft kommt und wie damit umgegangen werden kann.